SWING: RHYTHMISCHE GRUNDLAGEN + PHRASIERUNG

Für „Einsteiger“ sind hier Basics.

Die klingende Musik ist natürlich der bessere „Erklärer“ und „Lehrmeister“ ist. Der Lerneffekt ist durch richtiges Hören derselbe wie durch aktives Musizieren. Ganz wichtig ist es auch, diese Stilistik körperlich zu empfinden/trainieren (s. Übungen mit Body Percussion, Mouth Percussion, Singen auf Scat Silben). Doch für auditiv-digital geprägte Menschen ist eine Visualisierung erfahrungsgemäß eine Hilfe.

Phrasierung definiert sich (meiner Meinung nach) so:

– passende Artikulation (wie mit der Nachbarnote verbunden oder nicht verbunden, kurz – lang, betont – unbetont)

– flexible, variable und stilistisch passende dynamische Gestaltung (typischer Fehler bei Einsteigern: alle Töne gleichlaut; s. z. B. ghost notes!)

– passende Ausführungstechnik (z. B. am Klavier: nie Töne durch Druck erzeugen, locker und mit verschiedener/flexibler Gewichtsdosierung aus dem Arm spielen!). Phrasierung und Sound leiden sonst sehr.

Rhythmische Grundlagen + Übung zur Swing-Phrasierung.pdf

 

Über Prof. Frank

Seit 1983 Professor für Schulpraktisches/Unterrichtspraktisches Klavierspiel, Klavierimprovisation und Jazz (z.B. Jazzpiano, Chor) an Hochschule für Musik in Mainz

27. April 2011 von Prof. Frank
Kategorien: Pop Rock Jazz: Klavier | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für SWING: RHYTHMISCHE GRUNDLAGEN + PHRASIERUNG